B.Sc. in PNKI – und dann?

Oft wird gefragt, was man mit einem Bachelor of Science in Philosophie-Neurowissenschaften-KI eigentlich tun kann. Die treffendere Frage lautet jedoch: Was kann man nicht damit tun?

Der interdisziplinäre PNKI-Bachelorabschluss ermöglicht sowohl wissenschaftliche als auch praxisorientierte Karrierewege. Er qualifiziert für neuartige Tätigkeitsfelder, in denen analytisch-geisteswissenschaftliche Fähigkeiten mit naturwissenschaftlichem Fachwissen und technischem Know-how kombiniert werden müssen.

Weiterbildung: Masterstudiengänge

Der B.Sc. PNKI bietet eine vollwertige philosophische Bachelorausbildung mit einem starken Fundament in den Neurowissenschaften und der KI. Nach dem Abschluss stehen Absolvierenden vielfältige weiterführende Masterstudiengänge offen, beispielsweise in den Bereichen:

  • Cognitive Science
  • Data Science, Informatik, KI
  • Neurowissenschaften, Psychologie
  • Philosophie, Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften

Hinweis: In der Regel verlangen Masterstudiengänge einschlägige Vorkenntnisse in ausreichendem Umfang, welche u. U. zusätzlich durch relevante Veranstaltungen im Optionalen Bereich des B.Sc.-PNKI erworben werden sollten. Zusätzlich können relevante Erfahrungen im Rahmen des PNKI-Pflichtpraktikums gesammelt werden, wie z. B. durch Experimentalpraktika am Leibniz Institut für Neurobiologie, Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. oder Universitätsklinikum in Magdeburg. Auch der Wissenschaftshafen in Magdeburg wächst stetig und bietet vielfältige Möglichkeiten in Forschungsinstituten und Unternehmen zu schnuppern.

Berufseinstieg

Sowohl direkt nach dem Bachelor als auch mit einem weiterführenden Masterabschluss eröffnen sich diverse Karrierewege. PNKI-Absolvierende zeichnen sich durch die besondere Fähigkeit aus, philosophische Präzision und Methodik sowie dessen Fachwissen direkt auf technologische und naturwissenschaftliche Fragen und Problemstellungen anzuwenden.

Gerade in einer Zeit, die stark durch technologische Entwicklungen und vor allem KI geprägt ist, sind Fachkräfte gefragt, die diese Methoden nicht nur anwenden, sondern auch effektiv kommunizieren und kritisch einordnen können. Daraus ergeben sich konkrete berufliche Perspektiven in folgenden Feldern:

  • Wissenschaft & Forschung: Schnittstellen- bzw. interdisziplinäre forschung, Wissenschaftsmanagement und Wissenschaftskommunikation.
  • Wirtschaft & IT: Forschung und Entwicklung (R&D), Projektmanagement für KI-Entwicklung oder strategische Beratung an der Schnittstelle von Mensch und Maschine.
  • Philosophie & Gesellschaft: Verlage, Stiftungen, politische Beratung und Ethik-Komitees.

Letztlich bereitet der Studiengang auf alle Berufsfelder vor, in denen analytische Tiefe, hohe Reflexionsfähigkeit, fundiertes KI-Verständnis und neurowissenschaftliches Wissen entscheidend sind.

Letzte Änderung: 25.04.2026 -
Ansprechpartner: Alexander Staudacher